Weltgebetstag «Auf festen Grund bauen»

Vanuatu-Illustration-1MB-copyright-WDPIC-1024x678 <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;WGT)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-gossau-flawil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>7</div><div class='bid' style='display:none;'>8677</div><div class='usr' style='display:none;'>4</div>
Freitag, 5. März 2021, 9 Uhr, Kirche auf dem Haldenbüel. Ökumenischer Gottesdienst
Friederike Herbrechtsmeier,
Die Insiderinnen wissen es: Jeweils am ersten Freitag im März wird auf der ganzen Welt der Weltgebetstag gefeiert mit einem Gottesdienst, der jedes Jahr aus einem anderen Land kommt.
Für 2021 haben Ni-Vanuatu-Frauen die Liturgie verfasst. Vanuatu, das einigen vielleicht besser unter dem alten Namen «Neue Hebriden» bekannt ist, ist ein Inselstaat im Südpazifik. Aus 83 grösstenteils vulkanischen Inseln bestehend, gehört er zum Pazifischen Feuerring. Die z.T. noch aktiven Vulkane sind nicht nur eine Touristenattraktion, sie bilden auch eine Bedrohung für das Land, genauso wie andere Naturkatastrophen wie Erdbeben, Zyklone und Sturmfluten. Der letzte grosse Zyklon fegte im April 2020 mit grosser Zerstörungskraft übers Land. Das Land bietet aber auch viele Schönheiten: weisse und schwarze Sandstrände, Korallenriffe, eine unberührte Natur mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt.
Die Ni-Vanuatu haben eine spezielle Beziehung zu Grund und Boden, der der Gemeinschaft gehört. Sie sagen: «Das Land ist für uns wie eine Mutter für ihr Kleinkind.»
Im Zentrum des Gottesdienstes steht das Gleichnis vom «Haus auf dem Felsen». Wir werden gefragt, was für uns der «feste Grund» ist und was es bedeutet, Jesu Worte nicht nur zu hören, sondern auch danach zu handeln.